Namibia – Naturschönheit, SWAPO-Staat und deutsches Erbe
Der Sozialwissenschaftler Rainer Spallek reiste durch das südwestafrikanische Land und interviewte den Generalsekretär der Ev.-lutherischen Kirche von Namibia zur sozialen Situation im Land. Mit namibischen Deutsch-Schülern diskutierte er im Goethe-Institut über ihre Lebenssituation und das Deutsche in Südwestafrika. Im Gespräch mit dem deutschen Botschafter ging es um die politischen Verhältnisse im Land und den Herero-Konflikt, der über 100 Jahre nach der deutschen Kolonialzeit bis heute die deutsche Politik beschäftigt. Der Referent suchte die Gedenkstätte am Waterberg auf, wo der Völkermord seinen Höhepunkt fand. Die Frage nach Restitution, der Rückgabe von meist geraubten Kunstobjekten an das Herkunftsland, wird thematisiert.
Er besuchte zwei Großfarmen und lernte dort einiges über Tierzucht, Trophäenjagd und ökologisches Gleichgewicht. Eine Safari im Ethosha-Nationalpark sowie Erkundungen in der Namib-Wüste, der wohl ältesten Wüste der Welt, lassen ahnen, warum dieses Land immer mehr (deutsche) Touristen anzieht.