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Waltrop: 3041 Mit Unterstützung von Lohnhalle Manufactum:
Huguet chante "BREL"-
Chansonabend
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Mit Unterstützung von Lohnhalle Manufactum:
Huguet chante "BREL"-
Chansonabend

Vor fast 40 Jahren verstarb Jacques Brel in Frankreich. Obwohl er eigentlich aus Belgien stammte, verkörperte er das fanzösische Chanson wie kaum ein anderer. Er war ab Ende der 1950er-Jahre einer der meistgehörten Interpreten des Chansons und veröffentlichte rund 130 Lieder. In seinen teils sozialkritischen Texten prangerte er Hass und Ungerechtigkeit an. Jacques Brels Chansons decken unterschiedliche Stimmungen von frivol-ausgelassen bis zu melancholisch oder mahnend ab, doch selbst die Lieder, die von Trennung handeln, haben meistens einen ironisch-hoffnungsvollen Anklang.
Seit einigen Jahren ist Philippe Huguet mit seiner Hommage an Brel unterwegs. Er gestaltete u.a. die Schlussveranstaltung des 14. Kasseler Weltmusikfestivals, er gastierte mit Britta Elschner vier Wochen lang beim Festival Off d'Avignon in Frankreich, einem der größten Theaterfestivals der Welt.
Im Alter von drei Jahren erhielt Britta Elschner, die Huguet begleitet, ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte Schulmusik, Französisch, Klavier und Korrepetition in Mannheim und Frankfurt.
Sie ist Preisträgerin mehrerer Klavierwettbewerbe und erhielt 2002 den 'Ostfriesischen Klavierpreis'. 2009 war sie Stipendiatin des Wuppertaler Richard Wagner-Verbandes. An der Musikhochschule Frankfurt hat sie zudem einen Lehrauftrag als Instrumentalkorepetitorin inne.
Wenn Philippe Huguet auf die Bühne tritt, dann scheint er ein anderer Mensch zu werden. Seine Lippen zittern, seine Stimme bebt, seine Augen schauen in die Ferne und der Schweiß läuft ihm über die Stirn.
Seine Brel-Interpretation ist deshalb so überzeugend, weil man ihm die Schmerzen, die Freude, den Schrecken, die in den Liedern Ausdruck finden, abnimmt. So wie man sie Brel selbst abgenommen hatte. Stilsicher und virtuos spielt Huguet auf seiner 'brelschen' Klaviatur, setzt hier und da eigene Aktzente, die jedoch immer im 'brelschen' Rahmen bleiben. Klamauk oder Geschnörkelheit gibt es bei ihm nicht, alles was er tut, passt stets zum Leben und Wirken des großen Belgiers. Seine bedachte und glaubwürdige Art lassen ihn dabei nicht zur billigen Brel-Blaupause werden. Er bleibt stets er selbst - aber mit dem Herz des großen Künstlers auf der Zunge. Die Presse beschreibt den Abend als 'Ein Ausnahmekonzert für und von einem Ausnahmekünstler'.



Philippe Huguet
Samstag, 02.12.2017
19.30 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Manufactum Gasthaus Lohnhalle, Zeche Waltrop
16,- EUR
Vorverkauf
Abendkasse: 18,00 EUR
13,00 EUR ermäßigt (Schüler/Studenten)
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