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Oer-Erkenschwick: 0721 Antisemitismus in Deutschland: historische Wurzeln und aktuelle Problemlage

Antisemitismus in Deutschland: historische Wurzeln und aktuelle Problemlage

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus und seine Bekämpfung ist in Deutschland vor dem Hintergrund der geschichtlichen Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus eine besondere Herausforderung und Verantwortung. Die Geschichte und die Ursachen des Antisemitismus gehen weit über die Zeit der NS-Diktatur hinaus, seine Ausprägung erreichte hier aber seine extremste, verbrecherische Gestalt. Doch auch 76 Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur ist Antisemitismus in Deutschland nicht überwunden. Offiziell geächtet, waren antisemitische Einstellungen und Handlungen bis heute trotzdem verdeckt oder deutlich immer vorhanden. Mit dem Erstarken nationalistischer, völkischer Strömungen bis hin zu neo-nazistischen Gruppierungen hat Antisemitismus in Deutschland eine neue Qualität erreicht: der Mordanschlag auf die Synagoge in Halle ist der deutlichste und erschreckendste Beleg dafür! Jüdische Menschen und ihre Einrichtungen sind vor Anfeindungen und Übergriffen offenbar nicht mehr sicher – trotz Polizeischutz.
Die Referentin erläutert die Ursachen sowie Geschichte des Antisemitismus und verdeutlicht die aktuelle Problemlage. Wie lässt sich Antisemitismus überwinden?
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten.



Gerda Koch
Martin-Luther-King-Schule, Aula
Donnerstag, 16.09.2021
19.00 - 21.15 Uhr
1 Abend, 3 Ustd.
gebührenfrei
Homepage der VHS Oer-Erkenschwick